Vom Rissbach zum Delpsee


Unter Zeitdruck geht alles schneller. Das habe ich mal wieder gemerkt, als ich um 18:00 Uhr am Parkplatz der Tölzer Hütte zum Delpsee aufgebrochen bin. Wie gewohnt nur mit Winterschlafsack und Biwaksack als Unterkunft. Fest entschlossen, mein Ziel noch vor Einbruch der Dunkelheit zu erreichen, bin ich auf halben Weg recht verschwitzt der ein oder anderen absteigenden Touristengruppe entgegen gekommen.


Als ich die Tölzer Hütte sehe, beginnen auch die ersten Schneefelder und als ich den höchsten Punkt passiere, stehe ich vor einer geschlossenen Schneedecke. Mit Snowboard oder Ski, hätte ich die restliche Strecke in 10 Minuten geschafft. Leider lässt sich meine Regenplane auch nicht wirklich als Schlitten missbrauchen und ich musste den restlichen Weg laufen.

Um 21:40 bin ich endlich an meinem Ziel ankommen und kann gerade noch meinen Schlafsack aufschlagen, bevor der letzte Rest von Sonnenlicht endgültig erlischt.



Der nächste Morgen ist bitter kalt und ich komme nur langsam wieder in die Gänge. Nach einem kleinen Frühstück, erkunde ich See und Umgebung und baue mir einen Unterschlupf für die nächste Nacht. Leider ist man am Delpsee so gut wie nie alleine, da er an einem viel besuchten Zubringer der nicht all zu weit entfernten Tölzer Hütte liegt.
 

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